Aus der FDP-Fraktion zur Motion «Neuregelung betreffend minimaler Anzahl Polizeiposten»

Die Sicherheit zählt, nicht die Anzahl der Polizeiposten

Die Fraktion der FDP.Die Liberalen lehnt die Motion «Neuregelung betreffend minimaler Anzahl Polizeiposten» ab. Sicherheit entsteht durch Präsenz und kurze Reaktionszeiten, nicht durch oft unbesetzte Polizeiposten.

Es ist nicht die Aufgabe des Grossen Rates, sich in operative Geschäfte der Regierung einzumischen. Das sagt die Fraktion der FDP. Sie lehnt die vorliegende Motion deshalb mit Nachdruck ab. Das Parlament soll sich nicht operativ in die Polizeiarbeit einschalten.

Die Sicherheit und die schnelle Verfügbarkeit der Polizei, das sind die Punkte, welche den Menschen im Thurgau wichtig sind. Ein nicht besetzter Polizeiposten hingegen gibt höchstens eine Scheinsicherheit. Das will die FDP nicht. Sicherheit entsteht durch Polizeipräsenz, kurze Reaktionszeit und durch eine erfolgreiche Ereignisbearbeitung.

Die Reduktion der Anzahl Polizeiposten ist sinnvoll. Man erwartet die Polizei direkt vor Ort, das heisst bei den Menschen. Die Aufgaben der Polizei haben sich weg aus den Posten hin auf die Strasse verlegt. Die Polizistinnen und Polizisten zeigen sich und sind für die Menschen ansprechbar. Diese Arbeit ist schon einige Zeit überall auch an entlegenen Orten im Thurgau sichtbar. Bei aller Klarheit in der Ablehnung dieser Motion ist es der FDP jedoch wichtig festzuhalten, dass die Zentralisierung Grenzen hat.


11. Februar 2019, FDP.Die Liberalen Thurgau, Kantonsrätin Cornelia Zecchinel
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